Nach drei fantastischen, mega coolen, manchmal auch etwas stressigen Festival-Tagen ist nun leider alles wieder vorbei…und d. h. aufräumen. Doch damit sind wir nun auch endlich fertig.

Obwohl ich ja eigentlich als Volunteer zum Arbeiten dort war, habe ich es dank perfekt gelegten mehrstündigen Pausen und super tollen Kollegen geschafft mir ein paar Bands und Ausstellungen anzusehen. Im Folgenden das, was ich geschafft habe mir anzusehen:

Puppet On A String – Dieses wahnsinns Konzert war ein Teil der Eröffnungsfeier am Donnerstag und absolut gelungen. Die bekanntesten Songs der Musikgeschichte wurden von Orchester, Chor und sogar Rappern auf unglaublich geniale Art und Weise umgesetzt. Beim letzten Lied (Krawall und Remmidemmi von Deichkind) flogen dann hunderte Luftballons durch den Saal. Einfach gigantisch.

The Lions Dance – Meine Heimat-“Stadt” (eher ein Kaff) Schrobenhausen ist anscheinend kein schlechter Ort um großartige Bands zu gründen. Ganz ohne Scheiß – die Jungs sind wirklich super! Bei einem kleinem Plausch an der Essensausgabe hat mir dann der Sänger verraten, dass die vier gerade am Aufnehmen sind und voraussichtlich im Juli ihre erste EP veröffentlichen werden. Sehr cool!

Prinz Pi – Also ganz ehrlich: ich hab vor diesem Festival noch nie was von ihm gehört gehabt. Aber er war einer der Headliner und da alle sagten, dass er gute Musik macht, wollte ich mich dann doch noch selbst davon überzeugen. Ich muss zugeben: sein HipHop-Rap-Dingsda ist wirklich gut, aber eher nicht so meins. Deswegen bin ich da auch nicht lange geblieben, sondern gleich weiter zu

This Is The Arrival – Tja…Ich bin so sprachlos, dass mir gerade überhaupt nichts zu dieser Band einfallen will. Sie waren einfach super. Fantastisch. Genialst. Um mich herum hat alles getanzt. Wahnsinns Konzert.

Kraftklub – Diese Band wollten wohl alle sehen. Hunderte von Leuten mussten sich mit einem Platz hinterm Zaun begnügen und mittels Polizei und Megafon davon abgehalten werden uns die Bude einzurennen. Ich kann es wirklich verstehen. Die noch recht junge Band aus Chemnitz ist nämlich der Wahnsinn. Ihr Auftritt war einfach genial. Und zwar nicht nur wegen der Songs, sondern vor allem wegen dem was Felix, der Rapper, zwischen den Songs so erzählt hat. Der Typ ist der geborene Komiker. Ich sag nur: und falls noch jemand einen Döner übrig hat – werft ich einfach auf die Bühne. Ob dann wirklich noch jemand einen Döner geworfen hat weiß ich nicht, aber Schuhe und Handys landeten einige auf der Bühne…

Fiva und das Phantom Orchester – Eine echt starke Frau mit tiefgründigen Songs, deren Team backstage auch gerne mal eine kleine Musiksession mit Tellern und Gabeln anzettelt. Zu ihrem Phantom Orchester gehörte gestern übrigens auch Rüde, der Bassist von den Sportfreunde Stiller.

Dendemann Auch hier bin ich mal wieder etwas zwiegespalten. Die Musik war wirklich gut, allerdings ist Dendemann schon eher ein merkwürdiger Typ. Was er da so zwischen den Songs von sich gegeben hat, war schon etwas planlos. Vor allem sollte er mal über seinen Kleidungsstil nachdenken. Sein Bühnenoutfit hat schon sehr prollig ausgesehen.

Mike Skinner – Am Ende des letzten Festivaltages hat Mike Skinner im Foyer des Kongress am Park aufgelegt. Im ganzen Haus tanzten die Leute bis halb drei Uhr morgens zu seinen Beats. Sogar wir Volunteers am Infostand konnten uns irgendwann nicht mehr zurückhalten.

In Your Face – Hierbei handelt es sich nicht um eine Band, sondern um eine Ausstellung, hinter der ein sehr interessantes Konzept steckt. 20 Künstler haben auf einer 50 m langen und 2 m hohen Leinwand ein rießiges Kunstwerk geschaffen. Diese Leinwand wurde danach in kleinere, sinnvolle Gemälde zerteilt, die nun immer noch in ihrer richtigen Reihenfolge hängend durch ganz Deutschland touren. Wer will kann für sein Lieblingsbild bieten und es mit etwas Glück zum Schluss ersteigern.

Tja…nun ist leider schon wieder alles vorbei. Es hat total Spaß gemacht, dort zu arbeiten, auch wenn wir Volunteers kein Geld dafür bekommen haben. Sollte es auch nächstes Jahr ein Modular geben, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

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