Diesem Konzert habe ich schon seit Wochen entgegen gefiebert, denn endlich konnte ich meinen Lieblingssänger live sehen. Es war beeindruckend, wunderschön, inspirierend. Ich weiß gar nicht wo ich mit erzählen anfangen soll. Am besten am Anfang…

Die Theaterfabrik zu finden war glücklicherweise nicht schwer. Dort sieht es aus wie auf einem alten Fabrikgelände (darum wohl auch der Name), etwas assi und verlassen…unheimlich. Einlass wäre eigentlich erst ab 19:00 Uhr gewesen, doch wir durften schon früher rein. Und um 20:00 Uhr sollte es dann losgehen. Doch daraus wurde natürlich nichts. Bis kurz nach acht legte ein DJ auf und dann wurde bis 21 Uhr umgebaut. Es war heiß und stickig und grauenhaft, so lange warten zu müssen. Dann ging es endlich los und ich dachte zuerst, nun würde die Vorband kommen. Dem war dann aber nicht so. Mika und seine Band kamen auf die Bühne gesprungen und es ging sofort mit einer kleinen Competition los. Mika sang seinen Song “Blame It On The Girls” und das Publikum musste natürlich mitsingen. Die Seite, die besser und lauter sang, gewann. Natürlich war ich bei den Gewinnern!

Über zwei Stunden lang war ich hin und weg von diesem Wahnsinnskonzert! Ich fühlte mich wie betrunken, ohne auch nur einen Tropfen Alkohol getrunken zu haben. Mika versteht es, das Kind in seinen Fans zu wecken. Er springt auf der Bühne herum, tanzt ausgelassen und macht aus allem einen Jux. Ich zitiere: “Look at this Lady. She has an iPad in her Face (da war eine Frau, die fotografierte wirklich mit ihrem iPad!). I have a iPad too…it’s umpa wumpa size.” Damit meinte er eine riesige viereckige Leute auf der Bühne, die so mit Papier abgedeckt war, dass nur noch ein Apfel leuchtete. Und als einer aus diesen Leuchtstäben einen Penis bastelte und diesen auf die Bühne warf, wollte Mika diesen einer Frau aus seinem Chor geben. Doch diese wollte ihn nicht, woraufhin er meinte: ”She don’t want it. It’s not big enough.”

Wir haben sehr gute Plätze ziemlich weit vorne bekommen. Trotzdem versperrten mir ständig irgendwelche Handys und Kameras die Sicht. Bis Mika sagte, dass er es nicht verstehe, warum die Menschen auf Konzerten immer fotografieren müssen. Es sind doch nur Kameras. Genau so denke ich auch (darum sind die Fotos auch nicht von mir). Man sollte doch lieber das Konzert genießen. Und erstaunlicherweise waren dann plötzlich alle Kameras verschwunden…

Wunderschön war auch die Aktion des Mika-Fan-Clubs. Die verteilten nämlich bunte Leuchtstäbe, die mit Hilfe von farbigen Eisstielen und Kabelbindern zu einem Herz verbunden wurden. Das musste man dann bei den Songs Origin Of Love, Underwater und Happy Ending hochhalten. Es sah fantastisch aus und Mika hat sich über diese Überraschung riesig gefreut.

Was mich persönlich am allermeisten begeisterte, war die unglaubliche Leidenschaft, mit der Mika Musik macht. Für ihn ist so ein Konzert nicht einfach nur ein Teil seines Jobs, sondern etwas, das ihm wirklich Spaß macht. Das hat man ihm und seiner Band angesehen und die haben bestimmt nicht nur so getan. So etwas kann man nämlich nicht faken. Auch das Publikum war kaum zu bremsen und ich muss sagen: Mikas Fans sind mindestens genauso verrückt wie er selbst!

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