Konzert: Weiter – 02.06.2013 – Strom

So…jetzt wird es wohl Zeit, sich ein bisschen bei meinem Klavierlehrer einzuschleimen. Nein Quatsch, Spaß beiseite. Diese Band hat sowas absolut nicht nötig. Aber beginnen wir doch am Anfang…

Letzten Sonntag, also am Tag nach dem Modular Festival, hab ich mich – leicht übermüdet – auf den Weg nach München gemacht. Wenn das Wochenende schon mit Konzerten begann, warum es dann nicht auch damit ausklingen lassen?! Das Konzert der Band Weiter war mein erstes Konzert, auf das ich ganz alleine ging. Ja, man hat es nicht einfach mit Freunden, die allesamt einen anderen Musikgeschmack haben. Aber es war gar nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe. Ich sollte mir nur endlich mal angewöhnen, dass man bei weniger bekannten Bands nicht eine Stunde vor Beginn da sein muss. Da steht man nur dumm rum. Das Warten hat sich allerdings gelohnt. Und der etwas verspätete Beginn entschuldigt dann auch die Tatsache, dass genau in diesem Moment die Frau des Bassisten im Kreissaal lag und den Sohn auf die Welt brachte. Armer Papa.

Zum Konzert an sich kann ich nur sagen: Wow! Selten eine Band gesehen, die ihr Publikum so gekonnt begeistert, mitreißt und nicht mehr loslässt. Ich finde es auch immer sehr schön, wenn die Band mit dem Publikum kommuniziert und nicht stur ihre Songs runterspielt. Geschichten zu einzelnen Songs, was bedeuten sie, warum wurden sie geschrieben, was will die Band oder die Sängerin damit ausdrücken? Und am besten sind natürlich die kleinen Spielchen. Martine, die Sängerin von Weiter, flog mit dem Publikum ins Weltall, schickte die erste Reihe als Polonaise durch den Club oder ließ die Leute ganz einfach nur den Refrain wiederholen. Ich liebe solche Dinge. Und seit Sonntag auch die Musik von Weiter. Ich finde es noch immer erstaunlich wie man es schafft, aus einem einzigen Album fast zwei Stunden Konzert zu machen. Andere Bands bringen es mit Ach und Krach nur auf eine Stunde. Leider musste ich dann aber bei der zweiten Zugabe (und hoffentlich auch dem letzten Song – ich hasse es was zu verpassen) schon gehen, um meinen letzten Zug noch zu erwischen. Schade!

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