Dieses Wochenende war wirklich viel los. Hauptsächlich wegen dem Modular Festival. Und davon möchte ich euch hier ein bisschen erzählen.

Mein Job, den ich nur ein paar Stunden pro Tag erledigen musste, war wirklich easy. Gästelistenplätze abhaken, Bändchen anlegen, Tickets einscannen. Leider war das Wetter eine Katastrophe und so war ich nach vier Stunden immer heil froh, als ich wieder ins Warme durfte.

Wenn ich nicht gerade zum Arbeiten eingeteilt war, war ich natürlich auf dem Festival unterwegs. Bei dem Angebot an Konzerten, Workshops, Diskussionsrunden etc. war es aber gar nicht so einfach, sich zu entscheiden, wo man denn zuerst hin soll. Aber ich hab es tatsächlich geschafft, alles zu sehen, was mich interessiert hat. Hier ein kleiner Überblick:

LAB 30

Eine echt coole Installation in einem stockdunklen Raum. Am Boden lagen hunderte roter Schlüsselanhänger, die zu piepen und leuchten anfingen, wenn man pfiff.

Kann man Popstar lernen?

Eine Diskussionsrunde veranstaltet vom downtown music institute, der Musikschule, an der ich Unterricht habe. Fazit: Wer nicht dafür brennt, wird es auch nicht schaffen!

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The Notwist

Die Band soll ja angeblich total der Hammer sein. Das würde wohl auch die Tatsache bestätigen, dass das Konzert am Eröffnungsabend ausverkauft war. Für uns Volunteers waren Plätze auf der Empore reserviert. Allerdings war dort oben der Klang nicht so wirklich toll. Alles hat sich gleich angehört und der Sänger ziemlich gelangweilt und müde. Aber das lag eben nur am Platz.

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Come Back Harriet

Wunderschöner verträumter Indie-Pop. Mich hat es nur immer wieder etwas verwirrt, warum die nur Englisch gesprochen haben, obwohl die doch aus München kommen. Hmmm…

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We Destroy Disco

Krass wie hoch der Sänger singen kann. Und das Cello…das hat so gut gepasst…und hat sich so schön angehört…fantastisch.

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Je Suis Julie

Bester Singer-Songwriter-Pop, der zum Tanzen einlädt. Gott sei Dank nicht auf Französisch.

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Thees Uhlmann & Band

Wow…der Typ rockt! Und wie!

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The Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra

Bei dieser Band war es fast unmöglich keinen Spaß zu haben. Alle im Saal sprangen auf und ab. Yey!

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Claire

Diese Frau war Wahnsinn! Sie sprang ausgelassen auf der Bühne herum, wirbelte ihre langen Haare durch die Luft. Tanzen…alle tanzten. Warum dauert es denn noch so lange bis ihr Debütalbum erscheint?

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Kakkmaddafakka

Diese Jungs aus Norwegen veranstalteten auf der Bühne ein riesige Party aus Chaos, Spaß und einer guten Portion Hyperaktivität. Man sah ihnen die Flausen, die ihnen wohl ständig durch den Kopf gehen, auf die Stirn geschrieben. Und die Background-Sänger erst. Mit ihren weißen Hemden, schwarzen Fliegen und diesen verrückten Moves.

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Yesterday Shop

Die Musik dieser Band klinkt nach Gestern. Aber im guten Sinne. Nach den schönen Erinnerungen vergangener Tage. Der Gitarrist tat mir allerdings ein bisschen leid, als eine Saite riss und er verwirrt auf der Bühne umher lief und dann doch durchs Publikum sprang, hinter einer Tür verschwand und eine andere Gitarre holte.

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Frittenbude

Den coolsten Job, den ein paar Leute von uns ergattern konnten, war wohl der, in verrückten Tierkostümen bei Frittenbude auf der Bühne rumzuspringen. Naja…ich durfte dafür mit dem Oberbürgermeister Urkunden an ehrenamtlich tätige Jugendliche verteilen…äh…juhu.

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When Saints Go Machine

Hmmm…ist Schnurrbart jetzt wieder modern? Das Konzert war auf jeden Fall klasse.

Reptile Youth

Oh mein Gott! Der Sänger war definitiv verrückt. Stagediving – okay. Aber dieser Typ lief die Treppe zur Empore hoch und sprang (sprang!!) dann auf die Brüstung. Ich dachte, er würde jeden Moment runter fallen. Mitten ins Publikum rein. Ist er aber nicht. Puh…

Hanuman Tribe

So gruslig wie ihre Masken waren, so gut war die Musik. War zwar Techno…aber war gut.

Das war das Modular 2013. Oder das was ich davon gesehen habe. Es war fantastisch. Und als Volunteer ist man dann schon ein bisschen stolz, dass man mitgeholfen hat, dass alles so unvergleichlich großartig wird.

+++Fotos von Johannes Ammon und Adam Haranghy

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