Meiner Meinung nach wird ja in Skandinavien sehr viel gute Musik gemacht – auf jeden Fall der beste Indie-Pop – und seit dem Modular Festival ist meine neue Lieblingsband von dort eindeutig Kakkmaddafakka. Am 28. Juni erschien deren neues Album “Six Months Is A Long Time”, das ich mir natürlich sofort gekauft habe. Seitdem läuft es wie jedes neue Album bei mir rauf und runter.

Ich muss jedoch zugeben: zuerst war ich ein kleines bisschen enttäuscht. Das Album erinnerte auf den ersten Blick leider kaum an die verrückten, hyperaktiven Jungs wie ich sie vom Festival kannte. Beim genaueren Hinhören fällt jedoch auf, dass sich hinter der Ernsthaftigkeit der eher langsameren Lieder wie “Saviour”, “Bill Clinton” oder “Gangsta No More” auch ein bisschen Witz und Ironie verbergen. Songs wie “Lie” und “All About You” haben außerdem so einen schönen Retro-Touch. Meine absoluten Lieblinge des Albums sind jedoch “No Song”, “Young”, “Someone New” und “Forever Alone”. Was an Humor und Sarkasmus jedoch alles topt, ist auf jeden Fall “Female Dyslexic” (bei dem Titel muss man wohl nicht mehr viel dazu sagen).

An der Musik von Kakkmaddafakka gefällt mir am Besten, dass sie sich – zumindest für mich – so echt und irgendwie “sauber” anhört. Als ob daran nicht viel rumgebastelt wurde. Ich kann es schon kaum mehr erwarten bis es im Oktober endlich auf’s Konzert geht.

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