Walls Come Tumbling Down!

Eigentlich wollte ich ja schon vor fast zwei Stunden damit anfangen, über das Konzert von gestern zu schreiben. Stattdessen habe ich über eine Stunde damit verbracht, mir ein Konzert von Leslie Clio und das dazugehörige Interview mit ihr anzusehen. Und danach hatte ich so Lust auf Klavier spielen…und jetzt hab ich eigentlich Hunger. Aber nix da! Ich kann mich nicht länger darum drücken.

Ich muss nämlich zugeben, dass ich mal komplett daneben lag, was eine bestimmte Sängerin betrifft. Vor gut einem Jahr habe ich mal ganz viele böse Sachen über Eva Gold und ihre Band Misuk geschrieben. Zurücknehmen möchte ich das jetzt nicht unbedingt. Das Solidaritätslied finde ich immer noch grauenhaft. Aber dass Eva Gold um Welten mehr drauf hat als ich dachte, habe ich gestern erfahren. Als Teil des Rahmenprogramms zum Friedensfest fand ein Konzert unter dem Motto “Walls Come Tumbling Down!” statt. Eine extra dafür gegründete Formation – eben mit Eva Gold – nahm eine Hand voll Protestsongs aus aller Welt (u. a. von bekannten Künstlern wie Bob Dylan und teilweise auch auf Türkisch und Bengalisch) und machte daraus wunderbaren Electro-Jazz. Schon beim ersten Song dachte ich: Wow, was für eine Stimme! Ich war wirklich sprachlos. Irgendwann konnten wir dann auch nicht mehr still sitzen und sind vor zur Bühne, um zu tanzen. Diese Frau hat’s wirklich drauf. Sorry, dass ich das nicht schon früher bemerkt habe.

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