Konzert: Phoenix – 19.11.2013 – Zenith

Gestern habe ich mal wieder festgestellt, dass kein Konzert wie das andere ist. Obwohl ich mittlerweile schon einen ganz guten “Schlachtplan” ausgearbeitet habe, läuft es eben manchmal doch nicht so glatt. Das fing gestern schon beim Regen an, der meine Stimmung trübte. Bei diesem Mistwetter nach München? Und kalt ist es auch…mimimi. Aber was soll’s…die Karte hab ich schon seit Monaten. Einfach nicht hin gehen, kam also gar nicht in Frage. Dann hatte ich noch das unfassbare Glück, dass mein Zug Verspätung hatte. Ich wäre eh schon ziemlich knapp angekommen und dann auch noch das. Am Münchner Hbf bin ich dank Baustellen erst mal in die falsche Richtung gelaufen und hab die U-Bahn nicht gefunden. Und dann hat sich Phoenix auch noch das Zenith für das Konzert ausgesucht. Das liegt gefühlt im letzten Eck von München.

Ich bin dann doch rechtzeitig angekommen. Schnell die Jacke abgeben, was zum Trinken kaufen und einen guten Platz suchen. Die Vorband Family of the Year (Kalifornien) fing dann sogar überpünktlich an. In Deutschland kennt man vor allem ihren Song Hero, der zum Soundtrack von Matthias Schweighöfers Film Frau Ella gehört. Ansonsten macht diese Band aber eher lautere, schnellere Musik.

In der Pause wollte ich dann zum Zeitvertreib mal mein Handy checken. Leider hab ich es nicht gefunden und schon fast Panik bekommen, bis mir wieder einfiel, dass ich es in meiner Jackentasche vergessen habe. Also bin ich nochmal zur Garderobe und hab ganz lieb gefragt (inklusive Hundeblick), ob man mir nicht kurz das Handy geben könnte. Hat dann auch super geklappt und ich war rechtzeitig für Phoenix wieder bei der Bühne.

Aber denkste. Da trat doch tatsächlich noch eine zweite Vorband auf: Haim. Das sind drei Schwester, ebenfalls aus Kalifornien, die echt coolen, fetzigen Rock machen. Irgendwie haben sie mich an Lily von How I Met Your Mother oder Jessa von Girls erinnert.

Um dreiviertel zehn kam dann endlich Phoenix auf die Bühne. Die ersten drei Songs waren gleich welche meiner liebsten: Entertainment, Lasso, Lisztomania. Auch das restliche Konzert war voller Energie und Leadsänger Thomas Mars sprang wie ein Flummi auf der Bühne herum. Einmal wagte er sich etwas zu nah ans Publikum und jemand versuchte doch tatsächlich ihm die Hose aufzumachen (hätte ich vielleicht auch so gemacht…grrrr). Bevor es mit 1901 weiterging, musste er sich also erst mal wieder den Gürtel zu machen…

Ich war überrascht wie gut Thomas Deutsch spricht. Er erwähnte auch, dass sie hier in München Freunde und Verwandte hätten. Im Allgemeinen scheinen die vier Franzosen sehr mit Deutschland verbunden zu sein. Schon knapp drei Wochen vorher zählten sie auf Facebook die Tage bis zum ersten Konzert in Deutschland.

Das Konzert war genau rechtzeitig aus, so dass ich noch meinen letzten Zug erwischt habe. Und jetzt kommt das Beste vom ganzen Konzert!!! Ich hatte meinen Hello-Gravity-Jutebeutel dabei, ganz einfach weil er am praktischsten war. Beim Konzert kam ich mir allerdings schon etwas komisch vor mit einer Tasche von einer anderen Band. In der U-Bahn stand aber dann doch tatsächlich Mike – der Sänger von Hello Gravity – neben mir. Auch wenn ich sonst nicht so bin, hab ich mir natürlich sofort ein Autogramm geholt. Yeah!

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