Stellt euch eine Band vor, die nur aus zwei Menschen besteht. Einer spielt Schlagzeug – nennen wir ihn Josh – der andere singt und spielt Klavier – nennen wir ihn Tyler. Schlagzeug und Klavier? Das scheint für viele nicht so recht passen zu wollen. Aber was, wenn ich euch verrate, dass Tyler nicht nur singt, sondern auch rappt? Rap und Klavier?! Ich war zuerst auch etwas skeptisch. Aber ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wunderbar stimmig das Ergebnis klingt. Ach ja: es geht hier übrigens um Twenty One Pilots und deren aktuelles Album Vessel!

Tyler und Josh scheinen sich an keine Regeln halten zu wollen. Sie kombinieren nicht nur Schlagzeug und Klavier mit Rap, sondern singen auch noch von Migränen und gestohlenen Autoradios. In ihren Videos rasieren sie sich die Köpfe oder umwickeln sie mit Klebeband, liegen mit abgetrenntem Unterleib mitten in der Wüste oder tragen Sturmmasken wie Verbrecher. Tyler spielt Ukulele, als ob es nichts Cooleres auf der Welt gäbe. Josh schlägt auf seine Drumms ein, als ob es ihm total egal wäre, dass er dabei ein bisschen verrückt aussieht. Es scheint sie auch nicht zu stören, dass sie oft wie exakte Kopien anderer Musiker klingen. Ode To Sleep hört sich wie die Band Fall Out Boy an. Und wenn Tyler rappt, hat man plötzlich das Gefühl Eminem zu hören. Die Rap-Parts kommen übrigens nicht von ungefähr. Tyler schreibt die Texte in Gedichtform. Und wenn sie mal zu lang sind, fängt er einfach zu rappen an, damit noch alles in den Song passt.

Meine Lieblingslieder des Albums: House Of Gold, Semi-Automatic, Fake You Out, Guns For Hands, Migraine, The Run And Go

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