Konzert: Rosalie und Wanda – 30.05.2015 – Modular Zentrale

Ich bin wieder zurück! Meine zwei Wochen Urlaub in Kuba sind leider schon wieder rum, aber viel Zeit, um sich von der langen Heimreise zu erholen, blieb nicht. Keine 24 Stunden nachdem ich wieder deutschen Boden unter den Füßen hatte, bin ich schon wieder zu einem Konzert gerannt.

In der Modular Festival Zentrale fand gestern das letzte Konzert statt, bevor die Organisatoren heute mit Sack und Pack aufs Festivalgelände umziehen. Schlimm genug, dass ich in den vergangenen zwei Wochen so viele tolle Bands und Musiker, die dort spielten, verpasst habe. Da konnte ich mir das gestern auf keinen Fall entgehen lassen.

Rosalie und Wanda spielten das letzte Konzert bevor sich die Türen der Zentrale schlossen. In dem ganzen Posturlaubsstress hatte ich leider keine Zeit mich genauer über die Band zu informieren. Immerhin hab ich es aber geschafft, mir zwei Songs anzuhören. Klang vielversprechend.

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Durch das was ich gehört habe und den Bandnamen entstand in meinem Kopf schon ein ungefähres Bild von der Band. Ich dachte, es würde sich um zwei Frauen handeln. Eben um Rosalie und Wanda. Doch Überraschung! Tatsächlich standen um kurz nach neun eine Frau und ein Mann auf der Bühne (meine Recherche nach dem Konzert ergab, dass Rosalie die Sängerin ist und Wanda sozusagen ihre Band?) und spielten zu Beginn ein wunderschönes, melodiöses Intro. Mit einem sehr merkwürdigen Instrument, das ich so bisher noch nie gesehen habe. Irgendwas Kleines, Rundes das zauberhafte Klänge von sich gab.

Danach folgten viele unterschiedliche Songs. Die meisten auf Deutsch, manche aber auch auf Englisch. Die einen mit akustischer Gitarre, die anderen mit E-Gitarre. Mal spielten beide, mal nur der Herr. Aber immer sang Rosalie mit ihrer verträumten Stimme. Zum Beispiel über Apfelbäume.

Die Musik der Band war ziemlich ruhig, wobei ich mir für das Ende der Festival Zentrale auch durchaus etwas mit mehr Baaaam! hätte vorstellen können. Trotzdem war es ein schönes Konzert. Auch wenn mir Rosalies Stimme manchmal ein bisschen zu sehr geleiert hat und die Texte etwas wild zusammengewürfelt vorkamen.

Irgendwie wirkten die beiden auch etwas unsicher, was aber vor allem daran gelegen haben könnte, dass sie gestern ohne ihren Bassisten spielten mussten. Der hat nämlich kurz vor Konzertbeginn abgesagt. Dennoch fand ich nicht, dass was gefehlt hätte. Auch nur mit Gitarren klangen die Songs toll.

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Zum Schluss hat Rosalie sogar ein Lied ganz ohne Mikro und Verstärker gespielt, weil sie fand, dass es ohne besser und echter klingt. In der Zentrale ist sowas ja Gott sei Dank kein Problem. Danach verschwand sie von der Bühne und das Publikum bettelte um eine Zugabe. Klatschte und klatschte. Und gab die Hoffnung schon fast auf. Tatsächlich verstummte schon der Applaus, woraufhin sich Rosalie ganz schön beeilte nochmal auf die Bühne zu springen. Ein letzter Song folgte. Danach hieß es: „Zentrale – over and out!“.

Übrigens war das hoffentlich der letzte Blogeintrag mit schrottigen Handyfotos. Seit heute hab ich eine neue Kamera mit besserem Zoom und besserer Auflösung. Juhu!

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