Hello world – this is Griswold! Es ist kaum zu glauben, aber diese Band ist komplett an mir, der Welt und vor allem Augsburg vorbeigegangen. Aber warum nur? Das fragt man sich spätestens, wenn man die Geschichte der sechs Musiker aus Augsburg hört.

Seit 14 Jahren gibt es die Band, bereits dreimal standen sie schon im Finale von Band des Jahres! Da muss man doch in den Köpfen der Leute hängen bleiben. Anscheinend nicht. Die Band hatte es aber auch nicht leicht. Nicht nur der Name wird ständig falsch geschrieben (glaubt mir, davon kann auch ich ein Lied singen…Peach und Beach waren dabei noch die hamlosesten Verschreiber). Ganz vertieft ins Musikmachen, wurde alle Energie in eine nicht unbeachtliche Anzahl an Songs gesteckt und dabei ganz die Werbung vergessen. Als sie beschlossen eine Platte aufzunehmen und letztendlich alles im Kasten war, verschwand plötzlich das komplette Material inklusive Tontechniker spurlos. Nur der Song Pocketwatch konnte gerettet werden. Also auf ein Neues! Nach mehr als vier Jahren ist sie nun also fertig. Die EP Glue gibt’s ab morgen zu kaufen (hier klicken). Und wer schnell ist, bekommt sogar ein wunderschönes Unikat. Die CDs sind nicht nur nummeriert, auch der Titel Glue wurde tatsächlich mit Kleber handgeschrieben. Bei mir lag letzte Woche wohl sogar ein Exemplar mit leuchtendem Luftballon dran vor der Haustür. Das hat sich aber anscheinend jemand anderes geschnappt. Hoffentlich hat derjenige genauso viel Spaß an der Musik wie ich!

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Um den Release ihrer EP zu feiern und auch endlich mal ein bisschen Werbung dafür zu machen, hat sich die Band auf eine eintägige Tour durch Augsburg begeben. Ab Mittag wurde zuerst auf den Straßen der Innenstadt Musik gemacht, danach ging es weiter in den Plattenladen Musicland am Obstmarkt und am Abend folgte das Abschlusskonzert im Slow Fashion Store Onimos. Ich war begeistert von dieser Idee (die kleinen Bands haben halt immer die tollsten Einfälle) und so bin ich am Nachmittag kurz ins Musicland, um mir Griswold auch mal live anzuhören. Tatsächlich klingen sie auch da genauso gut wie auf der EP. Wer sich so viel Zeit lässt, hat freilich genug Zeit zum Perfektionieren. Einige Songparts sind sehr minimalistisch gehalten, wo nur ein oder zwei Instrumente mit der Stimme im Vordergrund stehen, während bei den Refrains oft alle miteinsetzen und jeder Ton, jedes Instrument wie Zahnräder ineinander greifen und ein wunderbar rundes Klanggebilde erschaffen. Von Flat war ich auf der EP schon so angetan, live klatscht wirklich die ganze Band den Rhythmus. Nur manchmal steigt einer kurz aus, um sich seinem Instrument zu widmen. Bei diesem Song hab ich Gänsehaut bekommen!

Schade war nur, dass die Band gerade an diesem Tag ohne Saxophonisten auskommen musste. Dafür gab es Unterstützung von der früheren Pianistin, die der Band mit ihrem Akkordeon aushalf.

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Homepage: http://griswoldmusic.com/
Facebook: https://www.facebook.com/griswoldmusic
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCvuajibXWgFlXFYEC5fRBVQ/
Soundcloud: https://soundcloud.com/griswoldmusic

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