Auf dieses Konzert hab ich mich schon seit Wochen gefreut, weil ich aus Erfahrung wusste, dass es bombastisch werden wird. Nachdem ich Dicht & Ergreifend schon beim Stereowald und beim Singoldsand Festival gesehen hab, kamen sie nun auch nach Augsburg und spielten vergangenen Samstag in der Kantine.

Los ging es mit Monaco F, der zusammen mit DJ Spliff der Support an diesem Abend war. Manche kennen ihn vielleicht noch als Teil der Band Doppel D. Darüber hat er dann sogar gerappt. Dass ihn eben die meisten nur als den von Doppel D kennen. Franz ich versprich dir, dass ich dich für immer als Monaco F in Erinnerung haben werde. Du hast nämlich mit deiner Musik so wahnsinnig gute Stimmung beim Publikum erzeugt, dass es gar nimmer besser hätte gehen können!

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Dicht & Ergreifend starteten mit ihrem Intro, dass auch deren Debütalbum eröffnet. George Urquell und Lef Dutti standen mit dem Rücken zu uns und komplett im Dunkeln, während Takeda Tight an der Trompete, Lulle 68 an der Tuba und DJ Spliff schon mal ordentlich Gas gaben. Und dann: Buuum! Dampf der Giganten! Die zwei Herren am Mikro gaben von der ersten Sekunde an alles und rissen die Leute sofort mit. Die zwei springen auf der Bühne – wir springen mit. Die Hände in die Höhe – wir auch. Mitsingen war kein Problem. Das Publikum – und ich allen voran – konnten die Lücken im Text problemlos ergänzen. Die Kantine war voll bis auf den letzten Platz. Die Stimmung war grandios! Zu Beginn hab ich noch leicht gefroren, aber schon nach ein paar Songs, musste ich meine Weste ausziehen. Auch Lef Dutti hatte sein T-Shirt bald ordentlich durchgeschwitzt. Laut Dicht & Ergreifend ist sein Schweißfleck am Rücken immer der Indikator dafür, wie geil das Konzert war. Und was soll ich sagen: zum Schluss war da kein trockenes Stück Stoff mehr!

Die zwei haben eine Wahnsinnsenergie freigesetzt und immer wieder den Kontakt zum Publikum gesucht. Die ganze Zeit über standen sie am vordersten Bühnenrand und forderten uns zu den wildesten Aktionen auf. Für Weydundagang holten sie sich auch diesmal wieder „a Madl und an Buam“ auf die Bühne, die Tiermasken aufbekamen und dort oben tanzen durften. Sie mussten eigentlich noch nicht mal groß erklären, worum es geht, da meldeten sich schon die ersten Freiwilligen.

Und so war es dann auch nach dem letzten Song. Die Band hatte noch nicht ganz die Bühne verlassen, da brach im Publikum ein regelrechter Sturm los wie ich es bisher selten erlebt habe. Alle tobten, klatschten, pfiffen und verlangten nach einer Zugabe. Die kam dann gleich in dreifacher Ausführung (oder vierfacher? Ich hab vor lauter Begeisterung vergessen mitzuzählen). Unter anderem war da eine fette Akustikversion von Queens Another One Bites The Dust dabei. Danach lieferten sich George Urquell und Lef Dutti ein Freestyle Battle, bei dem das Publikum in drei Gruppen geteilt wurde und die beiden mit abwechselnden Himmel-Herrgott-Sakrament-Rufen unterstützten. Für den letzten Song nahmen die zwei Rapper auf Stühlen – ja regelrechten Thronen – Platz. Feuerzeuge wurden rausgeholt. Zum Schluss wurde es mit Wos is do los? dann doch noch recht ruhig.

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