Konzert: King The Fu – 27.12.2015 – Soho Stage

Das letzte Konzert im Jahr 2015. Was könnte da besser passen, als zwei lokale Bands in einem schönen Augsburger Club? Genau. Nichts. Und weil es so schön ist, wurde auch noch Geburtstag gefeiert. Ich kannte das Geburtstagskind nicht (trotzdem noch alles Gute Wiggi!), doch dieses Zwitterding aus Konzert und Geburtstagsparty war eine gute Idee. Es waren viele Freunde und Bekannte da und der Laden war voll. Brechend voll! Und auch die zwei Jungs an der Garderobe waren diesmal besonders nette. Die könnten da öfters stehen.

Den Anfang machten an diesem Abend die mittlerweile schon gar nicht mehr existierenden Dans Le Parc. Vor ein paar Jahren hat sich die Indieband aufgelöst, was echt schade ist. Da sie mit Tobi und Grüni zur Hälfte aus der Band We Destroy Disco bestehen, dachte ich, dass sie ziemlich ähnlich klingen würden. Aber weit gefehlt. Außer dem Genre und der Besetzung haben die beiden nicht viel gemeinsam. Das könnte zum Teil daran liegen, dass nicht Tobi sondern Jakob, der Schlagzeuger, singt. Die Songs klingen flotter, lauter, lockerer. Im Gegensatz zu We Destroy Disco auch weniger schwermütig. Und wenn man die eigenen Songs schon vergessen hat, spielt man halt welche von anderen Bands. Quit Playing Games With My Heart von den Backstreet Boys zum Beispiel. Oder ein anderer, aktueller, der mir total gut gefällt und ich auch schon öfter gehört habe, mir aber ums Verrecken nicht einfällt, welcher es ist. So oder so: Dans Le Parc – ihr solltet über eine Reunion nachdenken.

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Um dreiviertel zwölf starteten King The Fu (jep, das Konzert begann ungewöhnlich spät) und endlich konnte ich die Band mal aufmerksamer und länger als bisher genießen. Bei der CD-Release-Party von We Destroy Disco hab ich zu wenig aufgepasst und bei den Kegelbahnkonzerten waren es ja nur zwei Lieder, die wir zu hören bekamen. Diese zwei Songs haben sie aber auch gestern Abend wieder gespielt. Vor allem über den einen hab ich mich unglaublich gefreut. Ich hab keine Ahnung wie er heißt, ich hab nur seit Monaten einen Fetzen vom Refrain (it is a long way down…) und die anschließende, wahnsinnig gute Hookline im Kopf. Bitte, bitte bringt bald das Video raus oder ladet irgendwas auf Soundcloud hoch, damit ich mir das endlich den ganzen Tag in Dauerschleife anhören kann.

Auch wenn das Konzert nur knapp über eine halbe Stunde dauerte, haben King The Fu es in weniger als fünf Minuten geschafft, das Publikum mit ihrem schwungvollen Sound voll mitzureißen. Gleich beim ersten Song haben schon alle ausgelassen getanzt und die Taschen und Jacken in die Ecke geschmissen. Am besten gefiel mir ja der Blick von Sänger Gregor, einem der charismatischten Frontmänner überhaupt: immer an die Decke, als ob dort oben der Text stehen würde. Und uns erzählt man in der Musikschule, man soll ins Publikum schauen, weil das besser rüber kommt und man ja die Leute anschauen soll und so. Pah, muss man gar nicht. Gregor ist der Beweis dafür!

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