Irgendwie häng ich gerade ziemlich in den Seilen. Was ist nur los? Am Freitag spielen Kofelgschroa in der Kresslesmühle, quasi fünf Meter von meiner Haustür entfernt. Und ich ab es verplant mir rechtzeitig Karten zu organisieren, denn mittlerweile ist das Konzert ausverkauft. Anfang Februar wollte ich unbedingt zu Twenty One Pilots, nachdem ich ja beim letzten Mal schon zu langsam war. Doch auch hier: ausverkauft. Ich krieg noch die Krise.

Dafür hab ich gestern endlich den Film Marie Antoinette gesehen. Der stand schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste. Das Drehbuch wurde von Sofia Coppola geschrieben, die auch Regie führte. Ich mag ihre Filme. Somewhere, Lost In Translation, The Virgin Suicides – hab ich alle schon gesehen. Und gute Musikvideos macht sie auch noch. Das Video zu Phoenix‘ Chloroform (Video gibt’s hier) stammt zum Beispiel von ihr. Eine fantastische Frau, deren Filme man kennt ohne dass es die sind, wegen denen alle ins Kino rennen. Nichtsdestotrotz hat sie schon mal in einem Star-Wars-Film mitgespielt.

Ihr merkt schon: ich bin Fan! Und seit ich nun Marie Antoinette gesehen habe noch viel mehr. Vor allem die Filmmusik hat mich sehr begeistert. Frankreich, Königin, Versailles, 18. Jahrhundert – da denkt man zuerst der Soundtrack würde nur aus klassischer Musik bestehen. Mozart, Klavier und Streicher. Aber falsch gedacht. Moderne Klassik wie das Stück Avril 14 von Aphex Twin klingen noch nachvollziehbar. Der Song Aphrodisiac von der New-Wave-Band Bow Wow Wow überraschen da schon mehr. Oder leicht nebulöse Lieder von The Cure. Oder was rockiges von The Strokes. Faszinierenderweise passen diese Songs aber perfekt zum Film und dem ausschweifenden Lebensstil von Marie Antoinette. Ich bin immer noch ganz beeindruckt davon, wie fantastisch die moderne Musik mit den Bildern von längst vergangenen Zeiten und den opulenten Kleidern zusammen passt. Sofia Coppola hat es halt einfach drauf.

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