Entweder kommt mir das nur so vor oder in der Kantine fangen die Veranstaltungen seit neuestem ungewöhnlich früh an. Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr. Really? Also ich finde das ja gut, weil mir als Frühaufsteher und tagaktiven Menschen das sehr entgegen kommt. Trotzdem wollte ich es nicht glauben und bin erst kurz vor halb acht von Zuhause losgeradelt. Natürlich ohne Mütze, weil die Prinzessin mal wieder zu eitel war eine aufzusetzen. Mit schockgefrosteter Stirn und eiskalten Ohren kam ich also in der Kantine an. Und kaum war ich da, ging es auch schon los.

Im Hintergrund spielte noch Musik, während King The Fu die Bühne betraten und noch so ein bisschen ihre Instrumente justierten. Also…geht’s jetzt wirklich schon los?! Immer noch spielte Musik. Verwirrend. Kenn ich das doch eigentlich anders rum. Musik aus und dann kommt die Band, damit jeder weiß, dass es jetzt anfängt. Aber bald war’s dann still und King The Fu legten los. Überraschenderweise strömten sofort alle Leute nach vorne. In Augsburg ist die Band natürlich längst keine unbekannte mehr und es waren einige Fans anwesend. Gleich zu Beginn spielten sie meinen Lieblingssong Happysad Moon. Zack! Alles gehört, was ich an diesem Abend hören wollte. Könnte ich eigentlich schon wieder heimgehen. King The Fu waren musikalisch mal wieder sehr fein und spielten sogar ganze 45 Minuten, was im Supportuniversum ja schon die Extended Version ist. Nur die Ansagen zwischen den Songs, da kam ich am Samstag irgendwie nicht mit. Das war teilweise so leise und manchmal auch irgendwie wirr.

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Leider hab ich es zeitlich nicht mehr geschafft, mir die Songs von Steaming Satellites etwas genauer anzuhören. Vor ein paar Wochen hab ich mich mal durch ein paar Sachen geklickt und hier und da reingehört. Also kamen mir zumindest einige Lieder bekannt vor. Trotzdem hatte ich das Ganze nicht so rockig in Erinnerung wie es live wirkte. Es wurde ins Schlagzeug geballert und ein Gitarrensolo nach dem anderen hingebrettert. Auch der Gesang wirkte rockig rau, wobei das aber auch an der Mimik des Sängers gelegen haben könnte, der die Augen angestrengt zusammen kniff und lauthals ins Mikro sang. Das T-Shirt von selbigen war dann auch ruckzuck durchgeschwitzt. Und zwar so richtig. Da war echt keine trockene Stelle mehr zu sehen. Auf der Bühne also voller Körpereinsatz. Aber auch das Publikum tanzte und mich riss es auch recht bald mit. Da dachte ich mir wieder, was für krasse Wirkung Musik eigentlich hat. Am Anfang war ich schlapp und unmotiviert, aber guter Musik kann man sich halt einfach nicht widersetzen. Und so reihte sich Song an Song und es waren eigentlich gefühlt kaum ruhige Sachen dabei. Auch die Ansagen waren recht spärlich und dabei hör ich doch den Österreicher Dialekt so gern. Als letzten Song und Zugabe spielten sie mit How Dare You dann doch noch etwas ruhigeres, wohingegen das Publikum umso lauter mitsang.

Und eigentlich hat das absolut nichts mit dem Konzert zu tun, aber seit ich selbst ein etwas größeres Tattoo habe, schau ich bei anderen Leuten immer ganz genau hin, wenn ich entdecke, dass wer tätowiert ist. Und der Sänger hatte halt über dem rechten Ellenbogen ein rosa Einhorn. Das hat mich irgendwie überrascht und fasziniert.

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