The Lumineers – Ophelia

So gern ich auf Konzerte gehe und anschließend darüber schreibe, so sehr genieße ich es gerade, dass die nächsten zwei Wochen einfach mal überhaupt keine Konzerte anstehen. In Augsburg passiert momentan wenig, was für mich von Interesse wäre. Das Gute daran: ich kann mal wieder haufenweise Lieblingssongs auspacken und dann hab ich auch noch vor ein kleines Projekt wieder aufleben zu lassen. Außerdem bin ich gerade dabei eine Reise nach Schweden zu planen. Scheiße, ist das viel zu organisieren. Da ich dann mehrere Wochen unterwegs sein werde, bin ich gerade auf der Suche nach Gastbloggern, die während meiner Abwesenheit den Blog am Leben erhalten möchten. Freiwillige vor?

Und jetzt zu meinem aktuellen Lieblingssong: Ophelia von The Lumineers. Einmal im Radio gehört und sofort verliebt. Das Klavier, der folkige Sound, die stampfenden Füße…Und das aller Beste: wie krass seine Stimme über das Wort „Paycheck“ in der dritten Strophe schrammelt. Wie das kratzt! Wobei das manche vielleicht auch ganz schön stören könnte, aber ich find’s genial.

Zur Zeit spiele ich ja – ganz untypisch für mich – am liebsten klassische Stücke am Klavier. Warum auch immer. Aber Popsongs haben mich einfach nicht mehr gereizt. Bis ich eben diesen Song gehört hab. Ich wollte ihn spielen, vor allem das kleine Solo, das z. B. nach dem ersten Refrain kommt. Und ich wollte ihn singen! Während das Spielen ruckzuck geklappt hat, war das schon eher ein Problem. Zumindest in der Originaltonart. Singe ich es auf der Tonhöhe von Frontmann Wesley Schultz ist es ganz schön tief. Aber ich treff die Töne noch! Eine Oktave höher ist es krass hoch. Aber auch da treff ich noch jeden Ton! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz ich darauf bin. Gut, schön hört sich weder das eine noch das andere an, aber ich kann es wenigstens! Das war ja nicht immer so. Im Prinzip könnte ich das Problem ganz einfach dadurch lösen, dass ich es in eine andere Tonart transponier. Aber da bin ich zu faul zu. Also müssen meine Nachbarn eben mit abwechselndem Gebrummel und Gefiepe leben.

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