Myousic #7 – David

In der Rubrik Myousic stell ich euch ja immer Menschen vor, die auf irgendeine Art und Weise mit Musik zu tun haben, aber eher im Hintergrund agieren und nicht unbedingt selbst Musiker sind. Myousic hat ein paar Monate Pause gemacht, aber jetzt geht’s wieder los – sogar mit einem kleinen Special! Es geht nämlich um jemanden, der nicht nur hinter seiner eigenen Musik und der von ein paar anderen Leuten steckt, sondern auch hinter meiner. Heute möchte ich euch David, meinen Klavierlehrer, vorstellen!

Als vor gut einem Jahr mein früherer Lehrer aufgehört hat, kam David ans downtown und hat seine Schüler übernommen. Seitdem hat er mich an der Backe. Und erträgt meine ehrlichen Meinungen („Das klingt als könnte es ein Jingle für die ARD sein“) und all meine Launen („Ich will jetzt aber mal was fröhliches spielen!“). Letzteres hat ihn dann sogar dazu gebracht, ein paar Stücke zu schreiben, die fröhlich sind und bei denen ich trotzdem was lerne. Weil mir alles andere von Bach usw. nicht gefallen hat. Ich sag’s ja immer wieder: am downtown unterrichten keine Lehrer, sondern Menschen mit Leidenschaft!

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David Kremer, 33 Jahre alt

Welcher ist dein aktueller Lieblingssong?
Ich hör eigentlich grad gar keine Musik. Nicht freiwillig. Ich wohne mit zwei DJs zusammen und immer wenn ich am Klavier sitze, kommt auch Musik raus. Das reicht. Ich bin ganz froh, wenn es mal still ist. Das letzte Lieblingslied, was mir einfällt, ist Halftime von Nas. Das ist jetzt aber eher so HipHop-Shit.

Hast du einen universellen Tipp fürs Klavierüben?
Der interviewgenste Tipp, den ich geben kann – also interviewgen ist ein Neologismus. Das ist wie „fotogen“ nur eben für Interviews – Also der interviewgenste Tipp ist folgender: Wenn man einen Fehler spielt, sollte man nicht erschrecken, sondern den Fehler so oft spielen, bis er einem gefällt. Und der bisschen langweiligere Tipp ist natürlich: jeden Tag acht Stunden üben! ;)

Was war der schönste Flügel oder das schönste Klavier, auf dem du bisher spielen durftest?
Der Steinway von meinem alten Klavierlehrer. Perlig, fluffig, wunderschön. Die Yuki hat auch ein schönes Klavier – Steinweg, blau lakiert! Und ne B3 Hammond Orgel hab ich mal gespielt. Das hat auch sehr viel Spaß gemacht. Und der Badan hat so ein ganz kleines Plastikkeyboard, das hat nur zehn Tasten, aber die sind bunt! Keine schwarzen Tasten, man kann also nur C-Dur spielen oder D-Moll.

Ein Gedanke zu “Myousic #7 – David”

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