Modular Festival Zentrale 2016 #3 Review

Olé! Und noch ein Wochenende in der Festival Zentrale ist rum. Krass wie schnell gerade die Zeit vergeht. Trotzdem kommt es mir so vor, als wären viel mehr als nur sieben Tage vergangen. Es passiert einfach gerade wahnsinnig viele aufregende Sachen!

Das verlängerte Wochenende startete am Donnerstag mit einem Filmabend. Trotz recht bescheidenem Wetter war die Zentrale voll. Und das zu Recht, denn Above and Below hat nicht umsonst schon einige Preise abgeräumt. Die Filmmusik war überragend! Genauso wie die Kameraführung. Und die Idee, Menschen, die abseits unserer Gesellschaft leben, zu porträtieren ist mal richtig interessant. Allerdings hat sich mir nicht ganz erschlossen, warum das Pärchen freiwillig in einem Tunnel in Las Vegas haust. Warum die junge Frau so tut als würde sie auf dem Mars leben und nur im Raumanzug vor die Tür geht. Oder warum der Mann ganz allein mitten in der Wüste lebt. Ansonsten waren das aber richtig starke Bilder!

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Freitag fand dann der Bad Literature Poetry Slam statt. Boah, ich hab da teilweise echt Tränen gelacht! Genial! Die Idee, meinen schlechtesten Blogeintrag vorzulesen hab ich bei all den genialen Texten der anderen dann doch schnell wieder verworfen. Obwohl sich unter dem ein oder anderen „professionellen“ Slamer auch einige Laien befanden. Die beiden Moderatoren haben fleißig Pfeffi verteilt, zwischendrin auch mal selbst einen Text vorgetragen und sehr unterhaltsam durch den Abend geführt. Mensch, ich muss echt öfter zu Poetry Slams gehen.

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Samstag hieß es dann endlich wieder: Livemusik!!! Blue Haze machten den Anfang und klangen überraschenderweise viel detaillierter als das Soundcloud vermuten lies. So ergaben die schweren Synthies zusammen mit der feinen, hohen Stimme der Sängerin eine interessante Mischung.

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Blöderweise fühlte ich mich an dem Abend noch nicht so richtig angekommen. Auch nach über einer Stunde nicht. Mein Kopf war irgendwie überall nur nicht vor Ort. Deswegen konnte ich mich zu Beginn auch noch nicht so recht auf die Musik von Children einlassen, machte erstmal nur Fotos und stand irgendwo am Rand rum. Bis es mich dann irgendwann doch catchte. Die starken Stimmen der zwei Mädels, die fetten Beats…ich wollte tanzen. Also hab ich ein paar Freunde an der Hand genommen und mit mir nach vorne gezerrt. Von da ab war ich endlich voll und ganz angekommen und hab nur noch die Musik genossen. Die drei verpassten unter anderem dem alten Schinken Would I Lie To You? von Charles & Eddie einen neuen (und ziemlich coolen) Anstrich und auch wenn sonst einiges vom Computer kam, bauten sie bei manchen Songs live on stage eine Querflöte mit ein. Wie cool ist das denn? Das kam beim Publikum sogar so gut an, dass es als Zugabe nochmal den „Querflötensong“ – sprich Riot – forderte.

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