Kakkmaddafakka – Young You

Wie bei so vielen von mir geschätzten Bands begann auch bei Kakkmaddafakka alles mit dem Modular Festival. 2013 – wenn ich mich recht erinnere. Mein zweites Mal als Volunteer.

Ich weiß es noch als ob‘s gestern gewesen wäre. Super tolle Phrase – I know – aber es kommt noch besser. 2013 fiel das Modular Festival sprichwörtlich ins Wasser. Es schüttete wie aus Eimern und Anfang Juni war es so kalt wie im Januar. Wir standen draußen im Einlasszelt tatsächlich dick in Winterjacken eingepackt. Wuah!

Weil draußen feiern keine Option war (das hätte der Park nicht überlebt), wurde alles kurzerhand nach drinnen verlegt. Und so stand ich irgendwann in einer meiner Pausen halb durchgefroren in der großen Kongresshalle und wartete auf Kakkamaddafakka. Der Name – unglaublich unglücklich gewählt. Keine Ahnung, ob der im Norwegischen auf selbiges wie im Deutschen schließen lässt. Doch die Musik klang alles andere als nach Motherf*cker. Das war tanzbarster und fröhlichster happy peppy Indiesound. Etwas Besseres hätte diesem verregnetem Modular Festival nicht passieren können. Die ganze Meute feierte, sprang und tanzte. Mann, war das geil!

So geil, dass ich ein paar Monate später nach München bin, um sie nochmal live zu sehen. Schon da haben sich irgendwie meine Lieblingsbandmitglieder herauskristallisiert: Jonas Nielsen, der Keyboarder, und die beiden Backgroundsänger, die mit ihren genialen Moves das komplette Publikum begeisterten. Nicht umsonst bekamen die zwei Brüder sogar ihre eigenen Facebook- und Instagram-Accounts.

Umso trauriger fand ich es dann, als die Band mitteilte, dass Jonas Nielsen die Gruppe verlässt. Schon da war klar, dass Kakkmaddafakka nicht mehr das selbe sein würden. Leider wurde nun auch noch zur Gewissheit, was ich beim PULS Open Air 2016 schon ahnte: auch der Chor ist nun Geschichte. Warum? Warum nur?

Ganz ehrlich…für mich steht jetzt schon fest, dass es nie mehr so gut werden wird wie es mal war. Das ist einfach unmöglich. Aber anscheinend wollen das Kakkmaddafakka auch gar nicht. Ihre neuen Werke machen den Eindruck als wollten sie sich wirklich weiter entwickeln, reifer wirken und nicht mehr so, als hätte man gerade den Verstand aus dem Fenster geworfen.

Auch wenn ich weiß, dass es anders wird, will ich natürlich wissen, wie es denn live sein wird. Also – der Plan für nächsten Donnerstag, den 29.09.2016, steht fest: Kakkmaddafakka in der Kantine anschauen.

Tickets gibt’s hier oder bei eurem Ticketdealer des Vertrauens oder wer in Augsburg wohnt, kann auch einfach im Weißen Lamm vorbeischauen. Da bekommt man die Karten am billigsten.

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