Letztes Wochenende war ich mal wieder für den Blog verreist. Doch diesmal nicht nur, um ein Konzert zu sehen sondern insbesondere um Musikbloggerin Andrea (schaut unbedingt auf ihrem Blog vorbei) in Wien zu besuchen. Schon seit gut eineinhalb Jahren stehen wir in Kontakt und irgendwann war dann auch klar: Wir müssen uns gegenseitig besuchen. Im Vordergrund stand vor allem der Austausch. Über Musik, das Bloggen, die Musikszene. Ich hätte ja nie gedacht, dass man sich zwei Tage lang nonstop über diese Themen unterhalten kann. Aber wenn man seine Leidenschaft gefunden hat, ist alles möglich.

Hab ein gebrochenes Herz seit fast zehn Jahren. Ich glaub, ich werd nie wieder normal. Anfang zwanzig und vollkommen kaputt.

Selbstverständlich war für das Wochenende nicht nur Fachsimpelei und Sightseeing sonder auch ein Konzert geplant. Während wir am Samstag noch bei einem Stoner Rock Festival waren – was weder meine noch Andreas bevorzugte Musikrichtung ist – ging es am Sonntagabend zu Trümmer ins Fluc. Das Konzert der Hamburger Band war der ausschlaggebende Punkt, dass ich an genau diesem Wochenende nach Wien fuhr.

Das Leben ist ein Spiel. Ich hab leider verloren. Ich schick dir Grüße aus der Interzone.

Im Vorfeld hatte ich mir natürlich das aktuelle Album namens Interzone gekauft, bin aber mit der Musik von Trümmer dann doch nicht warm geworden. Es hat wohl einfach die Euphorie und Vorfreude gefehlt, die uns zwei dann aber doch ziemlich schnell packte. Den ganzen Tag über hatten wir Ohrwürmer. Und ich hab sie immer noch.

Lasst mich in Ruhe mit eurer Ruhe. Ich hab zu tun, ich fahr Schlangenlinien durch den Tag.

Am Abend ging es zuerst zu einem kurzen Interview mit Sänger Paul und nach einer kleinen Stärkung in einem Wiener Kaffeehaus stand dann endlich das Konzert an. Das werde ich wohl als eines der besten ever in Erinnerung behalten! So viel Energie und eine mehr als mitreißende Stimmung. Neben Konfetti flog sogar ein Gitarrenständer und ein Tamburin durch die Luft. Einen genauen Konzertbericht kann man hier bei Andrea nachlesen. Ein Klick lohnt sich allein schon wegen der tollen Fotos!

Auch wenn es mich zugegeben arg in den Fingern gejuckt hat, aber nein…ich blieb streng und hielt mich an meinen Konzert-Detox-Plan. Die Kamera ließ ich vorsorglich in Augsburg, um Trümmer vollends genießen zu können. Und Langsam wirkt es. Der Spaß am Bloggen kommt zurück und ich sprüh vor neuen Ideen!

5 thoughts

  1. Da dachte ich mir beim Lesen schon kurz „Wo bleibt die Euphorie“ für Trümmer, aber da kam sie ja doch noch :) Ich hoffe, Du hast auch sonst viel vom schönen Wien genießen können. Gehört ja doch zu einer der tollsten Städte überhaupt.

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