LIAH MOTH

LIAH – Moth

Ich hör ja nach wie vor nur Musik, die zu meiner Stimmung passt. Wenn ich gut drauf bin, dann bunten, strahlenden Indie und wenn es mir mal nicht so gut geht, dann pack ich die traurigen Singer-Songwriter aus. Und wenn mir langweilig ist oder ich einfach nicht recht in die Gänge komm, dann muss es minimalistisch sein. Ganz ehrlich, dass hilft bei mir besser als fetziger Rock.

Jetzt im Winter muss das wohl irgendwie im menschlichen Inneren so vorprogrammiert sein, dass man nicht mehr recht was tun mag. Lieber auf der Couch liegen, Tee schlürfen und Netflix gucken (verdammt, ich brauch jetzt auch endlich mal ein Abo). Den perfekten musikalischen Rahmen dafür liefern z. B. LIAH. Als ich die Musik dieser Band zum ersten Mal gehört habe, kamen mir sofort The xx in den Sinn. Wobei ich das Gefühl hab, dass es hier noch eine ganze Ecke minimalistischer zugeht. Minimalismus scheint bei LIAH sowieso groß geschrieben zu werden. Ihre Songs bestehen aus soliden Grundgerüsten, der Gesang ist tief, neblig, unaufgeregt. Und genau so zieht sich das bei dieser Band durch alle Ebenen. In den Videos passiert nicht viel. Das hier zu Moth ist da noch eines der „wilderen“. Generell halten sich die vier Leipziger Jungs, die alle irgendwo in ihren Mittzwanzigern stecken, sehr bedeckt. Wo andere Bands auf Facebook spamen bis zum geht nicht mehr, machen LIAH einfach mal: gar nichts. Minimalismus durch und durch. Und ich hab’s ehrlich versucht. Aber aus der Band ist nichts rauszukriegen.

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