mundhaarmonika - München - Princess Pietsch - Goldstaub

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Das Jahr 2016 ist fast rum. Das heißt, dass der Konzertendspurt begonnen hat! In den letzten Monaten hab ich bewusst viele Chancen auf tolle Konzerte ungenutzt gelassen, da ich das Hamsterrad, das dieser Blog manchmal zu sein scheint, etwas ausbremsen wollte. Auch wenn ich mich damit anfangs noch schwer getan hab, ist nun die Blogpostfrequenz von drei auf mittlerweile aller höchstens einen pro Woche gesunken. Und es fühlt sich wunderbar an!

Mit diesem ganzen Entschleunigungsshizzle ging auch einher, dass ich mich nur noch auf die mir wichtigsten Projekte konzentriert habe. Allein eine einzige Band blieb dabei über das ganze Jahr 2016 hinweg eine Konstante: Mundhaarmonika! Ich hab noch nie erlebt, dass mich eine Band so lieb unterstützt und konsequent auf dem Laufenden hält. Natürlich ist das ein beiderseitiges Geben und Nehmen. Aber manchmal frag ich mich schon, ob ihnen vielleicht bisher noch gar nicht aufgefallen ist, dass Princess Pietsch ja nur ein klitzekleiner Musikblog ist…

Bei unserem Interview im Februar hab ich schonmal vorsichtig angefragt, ob man denn dieses Jahr noch ein Album erwarten darf. Und jetzt ist es endlich so weit! Seit heute gibt es das Debütalbum Raptestdummy der Münchner Band, das sie erfolgreich über Crowdfunding finanziert haben. Darauf finden sich hauptsächlich Songs, die man schon von ihren zahlreichen Musikvideos, welche im Laufe des Jahres peu à peu erschienen sind, kennt. Manche fand ich auf Anhieb gut, bei anderen widerrum hab ich etwas Zeit gebraucht. Mittlerweile find ich jeden Song granatenmäßig. Ich mag diese Lässigkeit, die Kreativität und ja, auch diese gewisse Art von Verspieltheit, die sich nicht nur in den Musikvideos sondern auch auf Raptestdummy immer wieder findet.

Bei ihrem neuesten Werk zu Goldstaub hab ich mich nach den ersten 30 Sekunden kaum mehr eingekriegt. Denn ab da war so gut wie klar: Es ist ein One-Shot-Video! Und ich liebe One-Shot-Videos! Keine Ahnung warum, aber ich finde die Dinger genial. Immerhin braucht es dafür nicht gerade wenig Vorbereitung. Vermute ich mal. Noch dazu entstand das Video als Projekt der Hochschule Fresenius zusammen mit Mundhaarmonikas hauseigenem Videoproduzenten Marcel Chylla. Der führt dort als Gastredner anhand von Musikvideos die Studenten an die Filmpraxis heran.

Auf was ich eigentlich die ganze Zeit raus will, aber einfach nicht die Kurve krieg, weil es über Mundhaarmonika zu viel Gutes zu sagen gibt: Am Dienstag spielen sie im Milla in München ein Releasekonzert. Kaum zu glauben, dass ich da die Band erst zum zweiten Mal live sehen werde. Kommen lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur wegen der Musik. Denn das Konzert wird gefilmt und alle Besucher bekommen die Möglichkeit vor allen anderen die Aufzeichnung zu sehen.

Tickets für die Releaseshow am 20.12.2016 im Milla (München) bekommt ihr hier für nicht mal 10 Euro. Das Album Raptestdummy gibt’s seit heute überall, wo es Musik zu kaufen gibt, z. B. auf Amazon.

Ach ja…Marcel: Falls du das hier liest, ich bring dir am Dienstag deine Bauchtasche mit, die du mir vor einem halben Jahr geliehen hast. Ich hab’s nicht vergessen!

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