Myousic #9 – Ralf

Seit knapp drei Jahren wohne ich nun schon in diesem tollen Haus, das so schief und verwinkelt ist, wie man es sich kaum vorstellen kann. Hier gibt es zehn oder noch mehr Wohnungen. Wie viele allerdings tatsächlich bewohnt sind, weiß irgendwie keiner so recht.

Von meinen Nachbarn kenne ich nur die wenigsten. Eigentlich nur Anita, die im Erdgeschoss einen kleinen Laden mit selbstgenähter 60er und 70er Jahre Mode hat und Ralf, der immer diese mysteriöse Post bekommt. In unserem Haus gibt es eine unabgesprochene Regelung was Päckchen betrifft: Nimmt man für jemanden was an, legt man es einfach auf die große Fensterbank neben den Briefkästen. Und genau dort liegt mindestens einmal die Woche ein quadratisches, sehr flaches Päckchen für Ralf. Seit meinem Einzug frage ich mich schon, was sich darin befinden mag.

Als ich vor ein paar Wochen abends von der Arbeit nach Hause kam und wie so oft Anita und Ralf draußen vor der Eingangstür begegnete, wechselten wir wie üblich ein paar Worte und dann fragte ich einfach mal gerade heraus, was er sich denn da immer schicken lasse. Die Antwort war so simpel und doch überraschend: Schallplatten! Zwei Stockwerke unter mir wohnt ein Musikliebhaber, der seinesgleichen sucht. Seit seiner Teenagerzeit sammelt er schon Platten. Somit haben sich in seiner Wohnung nun irgendwas zwischen 2000 – 3000 Stück angesammelt. Von Pop und Indie über HipHop bis hin zu Hardcore und Klassikern wie den Beatles findet man da so gut wie alles. Man kann sich vorstellen wie überrascht ich war. Als er dann auch noch von seinen Connections zu Tomte und Kettcar erzählte, fiel mir sprichwörtlich die Kinnlade runter. Ganz klar – das schrie nach einem Interview für Myousic!

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Ralf Bamberger, 40 Jahre alt

Welcher ist momentan dein Lieblingssong?
Puh, das ist ganz schwer…Hm, dann nehmen wir doch gleich den hier. (Er springt auf und geht zu einer Box mit Platten, die noch nicht einsortiert sind) Den hab ich jetzt schon ein paar Mal gehört. Der Song heißt So Nice von Curtiss Maldoon. Das sind zwei Typen – also eher wie Simon & Garfunkel.

Hast du eine ganz besondere Platte? Eine, die für dich was Besonderes ist oder die allgemein ziemlich wertvoll ist?
Klar, da hab ich Verschiedenste. Was ein schönes Stück ist, ist der Harold and Maude Soundtrack. Und von der Rarität her vielleicht die Kate Nash LP. Da gab’s, glaub ich, nur 666 Stück in pinkem Vinyl.

Du hast es ja schon letztes Mal erwähnt, aber würdest du mir nochmal die Geschichte mit Tomte und Kettcar erzählen?
Die Kettcars kannten wir von früher, als wir noch unsere eigene Band hatten. Der Gitarrist von Kettcar hat damals Tomte gefahren, mit denen wir ´98 unterwegs waren. Die haben im Provino Live Club gespielt. Da waren die ja noch ganz klein. Aber da sind wir ins Gespräch gekommen und haben die dann mit unserer Band Cherryville für ein paar Shows begleitet. Und 2002 war ich dann mit Kettcar unterwegs. Die waren in Augsburg und hatten niemanden. Keinen Fahrer und keinen Merchverkäufer. Und dann haben sie gefragt, ob jemand mitkommt. Ja, und dann bin ich für drei Shows mit denen mitgefahren. Also das war jetzt nicht so die riesige Tour. Aber die waren dann schon ganz froh, dass ich denen geholfen hab und seitdem hab ich lebenslange Gästeliste bei allen Kettcarkonzerten.

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Ein Fundstück aus Ralfs Sammlung. Der ein oder andere musikinteressierte Augsburger wird’s vielleicht kennen: Markus Mehr mit seinem früheren Projekt Aroma.

Myousic #8 – Doro

Es geht weiter mit Myousic! Heute möchte ich euch Doro, meine Gesangslehrerin, vorstellen und natürlich taucht auch sie irgendwo im Hintergrund meiner eigenen Musik auf. Seien es die Songs, die ich selbst schreibe, oder die, die ich cover.

Bei Doro bin ich ebenfalls seit gut einem Jahr, denn unglücklicherweise haben mich damals mein Klavierlehrer und meine Gesangslehrerin fast gleichzeitg „verlassen“. Ich muss gestehen: am Anfang war ich skeptisch. Äußerst skeptisch. Ob das denn überhaupt was wird mit Doro und mir. Ihr müsst nämlich wissen, dass sie aus dem klassischen Bereich kommt und alles was wir im Unterricht machen, dort seinen Ansatz hat. Dagegen hab ich mich anfangs etwas gesträubt, denn ich will doch Popsongs singen. Aber weil ich weiß, dass solche Veränderungen viel bringen können, hab ich dem Ganzen eine Chance gegeben und siehe da: mittlerweile fühle ich mich wie ein fluffiger Sopran! Wohingegen ich vor einem Jahr schon froh war, wenn ich überhaupt eine einzige Oktave sauber singen konnte. Und soll ich euch was sagen: gerade machen wir im Unterricht ein klassisches Stück. Ich sing irgendwas auf italienisch und hab keine Ahnung, um was es geht. Und es ist einfach geil!

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Dorothee Velten, 32 Jahre alt

Welcher ist dein aktueller Lieblingssong?
Mein aktueller Lieblingssong ist Funeral von Lukas Graham. Ich find das ganz herzig. Ne Schülerin hat mir den Song 7 Years gebracht – den ich ziemlich cool fand, weil der so bounct – und dann hab ich mir das Album runtergeladen und fand die Idee ziemlich geil: Ein Lied über das eigene Ableben, das aber total positiv ist!

Hast du einen universellen Tipp fürs Singen?
Wenn es sich scheiße anfühlt, klingt es meistens auch scheiße! Und was sich frei und mühelos anfühlt, also was nicht weh tut sondern von alleine kommt, hat meistens mehr die Chance zu wachsen. Ohne dass man es überforcieren muss, sondern quasi den Ton auf dem Atem surfen lässt. Denn wenn der Atem stoppt, dann stoppen die Töne und dann müssen wir basteln, dann müssen wir schieben, drücken, festhalten, dass die Töne überhaupt kommen. Und wenn der Atem fließt und die Töne einfach mitnimmt, kannst du im Prinzip alles damit machen. Und – ganz wichtig: Was ich mir vorstellen kann als Ton und für mich mit meiner Stimme, das kann ich erzeugen. Also immer erst die Vorstellung und dann folgt alles andere.

Was wäre für dich schlimmer: Nur noch sehr schlecht hören oder kaum mehr sprechen zu können?
Sehr sehr schlecht hören. Weil wenn ich nicht mehr sprechen kann, dann kann ich es immer noch aufschreiben. Aber wenn ich nicht mehr gut hören könnte, dann wäre mein Lebenssoundtrack weg – das was mich den ganzen Tag begleitet. Und dann würde ich nichts mehr mitkriegen, was so um mich rum passiert. Ich glaube, raubt man mir mein Gehör, wäre ich der unglücklichste Mensch aller Zeiten. Mein Leben wäre dann echt inhaltlos. Weil mein Job als Pädagogin besteht ja z. B. auch darin, in erster Linie zuzuhören – und dann einen Tipp geben. Wenn ich gar nicht hören würde, was ihr so macht, dann kann ich auch keinen Tipp geben. Das wäre ganz schrecklich. Ich glaube, ich würde mir die Kugel geben, wenn ich nicht mehr hören könnte.

Myousic #7 – David

In der Rubrik Myousic stell ich euch ja immer Menschen vor, die auf irgendeine Art und Weise mit Musik zu tun haben, aber eher im Hintergrund agieren und nicht unbedingt selbst Musiker sind. Myousic hat ein paar Monate Pause gemacht, aber jetzt geht’s wieder los – sogar mit einem kleinen Special! Es geht nämlich um jemanden, der nicht nur hinter seiner eigenen Musik und der von ein paar anderen Leuten steckt, sondern auch hinter meiner. Heute möchte ich euch David, meinen Klavierlehrer, vorstellen!

Als vor gut einem Jahr mein früherer Lehrer aufgehört hat, kam David ans downtown und hat seine Schüler übernommen. Seitdem hat er mich an der Backe. Und erträgt meine ehrlichen Meinungen („Das klingt als könnte es ein Jingle für die ARD sein“) und all meine Launen („Ich will jetzt aber mal was fröhliches spielen!“). Letzteres hat ihn dann sogar dazu gebracht, ein paar Stücke zu schreiben, die fröhlich sind und bei denen ich trotzdem was lerne. Weil mir alles andere von Bach usw. nicht gefallen hat. Ich sag’s ja immer wieder: am downtown unterrichten keine Lehrer, sondern Menschen mit Leidenschaft!

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David Kremer, 33 Jahre alt

Welcher ist dein aktueller Lieblingssong?
Ich hör eigentlich grad gar keine Musik. Nicht freiwillig. Ich wohne mit zwei DJs zusammen und immer wenn ich am Klavier sitze, kommt auch Musik raus. Das reicht. Ich bin ganz froh, wenn es mal still ist. Das letzte Lieblingslied, was mir einfällt, ist Halftime von Nas. Das ist jetzt aber eher so HipHop-Shit.

Hast du einen universellen Tipp fürs Klavierüben?
Der interviewgenste Tipp, den ich geben kann – also interviewgen ist ein Neologismus. Das ist wie „fotogen“ nur eben für Interviews – Also der interviewgenste Tipp ist folgender: Wenn man einen Fehler spielt, sollte man nicht erschrecken, sondern den Fehler so oft spielen, bis er einem gefällt. Und der bisschen langweiligere Tipp ist natürlich: jeden Tag acht Stunden üben! ;)

Was war der schönste Flügel oder das schönste Klavier, auf dem du bisher spielen durftest?
Der Steinway von meinem alten Klavierlehrer. Perlig, fluffig, wunderschön. Die Yuki hat auch ein schönes Klavier – Steinweg, blau lakiert! Und ne B3 Hammond Orgel hab ich mal gespielt. Das hat auch sehr viel Spaß gemacht. Und der Badan hat so ein ganz kleines Plastikkeyboard, das hat nur zehn Tasten, aber die sind bunt! Keine schwarzen Tasten, man kann also nur C-Dur spielen oder D-Moll.

Myousic #6 – Birgit

Vor wenigen Wochen war ich beim ersten Konzert im Augsburger Slow Fashion Store Onimos, dem schönsten Secondhandladen der Welt. John Vouloir spielte dort sein Sommerkonzert. Kurz davor hab ich mit Inhaberin Birgit bei einem Glas selbstgemachter Bowle über Musik und Klamotten gequatscht…

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Birgit Fischer, 28 Jahre alt

Welcher ist momentan dein Lieblingssong?
Mein Lieblingssong ist How Will I Know von Whitney Houston.

Was läuft in deinem Laden so für Musik?
Alles mögliche. Viel 80s, 90s. Ein bisschen elektronische Sachen, die so nebenher laufen können. „Shoppingmusik“ schon auch, aber vor allem 80s und 90s.

Was ist dein Must-have Kleidungsstück für die nächste Saison, für den Herbst?
Für den Herbst ist mein absolutes Must-have ein Parka. Ich finde, das geht immer, hat ne Kapuze, ist praktisch und sieht cool aus.

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Übrigens findet diesen Samstag, am 12.09.2015 um 19:30 Uhr, wieder ein Konzert im Onimos Slow Fashion Store statt. Diesmal spielen Griswold ein Konzert zum Abschluss ihrer eintägigen EP-Release-Tour durch Augsburg. Wird bestimmt toll!

Myousic #5 – Mike Stone

English version below!

Als ich vor ein paar Wochen nach der Arbeit auf dem Heimweg war, bin ich ausnahmsweise mal nicht direkt nach Hause gelaufen, sondern hab einen kleinen Umweg über die Fußgängerzone gemacht. Da ist mir dann dieser charmante Herr aufgefallen, wie er vorm TKMaxx stand und echt tolle Songs spielte. Ich hab ihm eine Weile zugehört und ihn von der anderen Straßenseite aus gestalkt fotografiert. Ich wollte ihn unbedingt auf meinem Blog featuren, also hab ich ihn angesprochen. Doch: er sprach nur Englisch! Nach dem ersten kleinen Schreck hab ich aber einfach drauf los geredet und war selbst ganz überrascht wie gut mein Englisch mittlerweile ist. Englischsprachige Blogs zu lesen bringt wohl doch mehr als gedacht.

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Mike Stone

Mike kommt aus Polen, ist aber schon eine Weile hier in Augsburg, wo er im Neruda oder im City Café auch schon das ein oder andere Konzert gespielt hat.

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Myousic #4 – Dominik

Am Stereowald-Samstag war ich viel zu früh da, meine Interviewpartner waren noch nicht eingetroffen. Also hab ich mir die Zeit damit vertrieben über das Gelände zu schlendern und den Leuten beim Soundcheck, Kisten schleppen etc. zuzusehen. Als ich plötzlich aus dem Augenwinkel bemerkt habe, wie mich ein junger Mann angrinst. Natürlich hab ich zurückgegrinst und gefragt, was los ist. Er musste über meine Tasche schmunzeln (you know, Glücksjutebeutel und so) und so sind wir ins Gespräch gekommen.

Es hat sich rausgestellt, dass er der Tourmanager/FoH-Technicker von Wanda ist. Bam – Jackpot!

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Dominik Sommer, 27 Jahre alt

Welcher ist momentan dein Lieblingssong?
Mein Lieblingssong ist Loch. Loch heißt eigentlich Wenn ich zwanzig bin. Von Wanda.

Wo geht’s heute noch hin?
Wir fahren heute ins Burgenland. Auf die…wie heißt’n das dort? Nach Bildein, auf das Picture On Festival. Da haben wir heute auch wieder einen Gig. Um zwölf glaube ich.

Was hat dir hier beim Stereowald besonders gut gefallen?
Sehr gut gefallen hat mir die liebevolle Betreuung. Dass alles familiär abläuft und dass die Leute wirklich engagiert sind. Von einer Seite her als Tourmanager wirklich die Betreuung rundherum. Echt super. Und von der anderen Seite aber auch das technische. Die Techniker sind total fitte Leute und motiviert. Ich hab wesentlich größere und kommerziellere Festivals erlebt, wo eigentlich das Team nicht mal halb so engagiert war. Und auch zu erfahren, dass das Stereowald sehr auf den ökologischen Aspekt geht und schaut, dass wenig Müll erzeugt wird und den Leuten auch richtig entgegen kommt. Ich hab gestern ein bisschen geredet mit den Leuten und hab da wunderbare Sachen gehört. Also schön, dass es das gibt.

Myousic #3 – Achim Bogdahn

Vor ein paar Wochen war ich bei der Live-Übertragung der Radiosendung „Zündfunk“ im Provino Club dabei (was da so passierte, kann man hier nochmal nachlesen). Immer auf der Suche nach interessanten Persönlichkeiten für eine weitere Ausgabe Myousic, habe ich danach den Moderator Achim Bogdahn angequatscht bzw. jemand anderes hat ihn angequatscht und dann eine galante Überleitung zu meinem Blog hergestellt. So saßen wir dann im wunderschönen Wirgarten des Provino Club und haben uns unterhalten. Was dabei raus kam:

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Achim Bogdahn, 49 Jahre alt

Dein Lieblingssong?
Das ist einer von DJ Koze. Ich weiß gerade nicht mehr genau, wie er heißt, aber es klingt nach San Francisco Pop. Und auch ein bisschen nach Hip Hop.

Du warst ja jetzt schon öfter für Zündfunk in Augsburg. Was gefällt dir hier besonders gut?
Die Dynamic. Wann immer ich hier in Augsburg bin, hat sich etwas verändert. Hier gibt es viele tolle Leute, die etwas auf die Beine stellen. Ich bin ganz begeistert vom Provino, auch z. B. von Bluespot. Das sind einfach Leute, die Räume umändern, die mal eine anderes Programm machen.

Ich sehe, du hast eine Jacke mit der Aufschrift „Copenhagen“ an. Warst du mal da?
Ja, ich liebe Skandinavien. Mich zieht es immer in den Norden. Da kann ich dir das Flow Festival in Helsinki empfehlen. Da spielen u. a. Belle and Sebastian und die Pet Shop Boys.

Myousic #2 – Markus & Matthias

Oha, es geht Schlag auf Schlag. Auf dem Modular Festival war ich fleißig und hab meine freie Zeit nicht nur zum Konzerte schauen genutzt, sondern auch ein bisschen Kontakte geknüpft. Oder so in der Art.

Markus und Matthias gehören zum Organisationsteam des Stereowald Festivals. Ein super schönes Festival, das mitten im Wald in der Nähe von Aichach (was wiederum in der Nähe von Augsburg liegt) stattfindet. Letztes Jahr hatte das Stereowald Premiere. Ich wäre zu gern hingegangen, war aber zu der Zeit im Urlaub. Somit also dieses Jahr. Und weil man das ja praktischerweise mit dem Blog verbinden könnte, hab ich die zwei einfach mal angequatscht. Das Ergebnis: ich darf nun für euch vom Stereowald Festival berichten (ich steh auf der Gästeliste – BAM!).

Und eine weitere Episode für Myousic war auch noch drin ;) Ich freu mich schon riesig auf das Festival. Vor allem auf die Location, die wirklich mitten im Wald liegt. Und natürlich all die großartigen Bands. Das sind zwar nur gut eine Hand voll, aber dafür jede für sich ein absoluter Knaller. Und hab ich schon erwähnt, dass das Festival bereits ausverkauft ist? Schon seit Wochen…

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Markus & Matthias

Euer Lieblingssong?
Kairo Downtown von Wanda. Weil es unglaublich gelungen ist und auf unglaubliche Art und Weise ins Ohr geht.

Worauf freut ihr euch beim Modular Festival am meisten?
Auf Errdeka. Und natürlich Adulescens. die genauso wie unser Festival in Aichach beheimatet sind.

Myousic #1 – Pia

Es ist mal wieder Zeit für etwas Neues! Schon lange habe ich die Idee, euch auf dem Blog Menschen vorzustellen, die mir auf irgendeine Art und Weise über die Musik begegnen. Das können ganz normale Leute sein, die ich auf der Straße sehe oder auch welche, die beruflich mit Musik zu tun haben. Für die Augsburger unter euch: da werden bestimmt die ein oder anderen bekannten Gesichter dabei sein. Und für alle anderen: nicht erschrecken, wenn ich euch mal auf der Straße anspreche.

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Den Anfang macht heute Pia, der ich noch auf dem Modular Festival begegnet bin. Schon während dem Konzert von Wanda ist sie mir mit ihrem selbstgebastelten AMORE-Schild, das sie Song für Song in die Höhe hielt, aufgefallen. Nach dem Konzert hab ich sie in der Menge gesucht, aber nicht mehr gefunden. Zum Glück ist sie mir ein paar Stunden später, als wir alle wegen dem Gewitter nach drinnen mussten, nochmal über den Weg gelaufen. Ich bin ihr durch den halben Raum hinterhergesprungen, weil ich so happy war, sie nochmal zu sehen. Tut mir leid Pia, falls ich dich mit meiner überschwänglichen Freude ein bisschen überrumpelt habe ;)


Pia, 19 Jahre alt

Dein Lieblingssong?
Barfuß am Klavier von AnnenMayKantereit

Was hat dir beim Modular Festival am besten gefallen?
Auf jeden Fall die Location. Ich war nämlich dieses Jahr zum ersten mal beim Modular.

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