Kraftklub – Kein Liebeslied

Endlich gibt es zu diesem wunderschönen Lied auch ein Video. Und wie so viele andere Songs der Band, strotzt auch dieser vor Ehrlichkeit und Wahrheit ohne aufgesetzt oder kitschig zu wirken. Allerdings verstehe ich nicht so ganz wie dieses brutale Video und dieser einfühlsame Song zusammenpassen sollen. Falls jemand von euch den Sinn dahinter verstanden hat, dann bitte gebt mir Bescheid und klärt mich auf.

Drei Tage auf dem Modular Festival 2012

Nach drei fantastischen, mega coolen, manchmal auch etwas stressigen Festival-Tagen ist nun leider alles wieder vorbei…und d. h. aufräumen. Doch damit sind wir nun auch endlich fertig.

Obwohl ich ja eigentlich als Volunteer zum Arbeiten dort war, habe ich es dank perfekt gelegten mehrstündigen Pausen und super tollen Kollegen geschafft mir ein paar Bands und Ausstellungen anzusehen. Im Folgenden das, was ich geschafft habe mir anzusehen:

Puppet On A String – Dieses wahnsinns Konzert war ein Teil der Eröffnungsfeier am Donnerstag und absolut gelungen. Die bekanntesten Songs der Musikgeschichte wurden von Orchester, Chor und sogar Rappern auf unglaublich geniale Art und Weise umgesetzt. Beim letzten Lied (Krawall und Remmidemmi von Deichkind) flogen dann hunderte Luftballons durch den Saal. Einfach gigantisch.

The Lions Dance – Meine Heimat-“Stadt” (eher ein Kaff) Schrobenhausen ist anscheinend kein schlechter Ort um großartige Bands zu gründen. Ganz ohne Scheiß – die Jungs sind wirklich super! Bei einem kleinem Plausch an der Essensausgabe hat mir dann der Sänger verraten, dass die vier gerade am Aufnehmen sind und voraussichtlich im Juli ihre erste EP veröffentlichen werden. Sehr cool!

Prinz Pi – Also ganz ehrlich: ich hab vor diesem Festival noch nie was von ihm gehört gehabt. Aber er war einer der Headliner und da alle sagten, dass er gute Musik macht, wollte ich mich dann doch noch selbst davon überzeugen. Ich muss zugeben: sein HipHop-Rap-Dingsda ist wirklich gut, aber eher nicht so meins. Deswegen bin ich da auch nicht lange geblieben, sondern gleich weiter zu

This Is The Arrival – Tja…Ich bin so sprachlos, dass mir gerade überhaupt nichts zu dieser Band einfallen will. Sie waren einfach super. Fantastisch. Genialst. Um mich herum hat alles getanzt. Wahnsinns Konzert.

Kraftklub – Diese Band wollten wohl alle sehen. Hunderte von Leuten mussten sich mit einem Platz hinterm Zaun begnügen und mittels Polizei und Megafon davon abgehalten werden uns die Bude einzurennen. Ich kann es wirklich verstehen. Die noch recht junge Band aus Chemnitz ist nämlich der Wahnsinn. Ihr Auftritt war einfach genial. Und zwar nicht nur wegen der Songs, sondern vor allem wegen dem was Felix, der Rapper, zwischen den Songs so erzählt hat. Der Typ ist der geborene Komiker. Ich sag nur: und falls noch jemand einen Döner übrig hat – werft ich einfach auf die Bühne. Ob dann wirklich noch jemand einen Döner geworfen hat weiß ich nicht, aber Schuhe und Handys landeten einige auf der Bühne…

Fiva und das Phantom Orchester – Eine echt starke Frau mit tiefgründigen Songs, deren Team backstage auch gerne mal eine kleine Musiksession mit Tellern und Gabeln anzettelt. Zu ihrem Phantom Orchester gehörte gestern übrigens auch Rüde, der Bassist von den Sportfreunde Stiller.

Dendemann Auch hier bin ich mal wieder etwas zwiegespalten. Die Musik war wirklich gut, allerdings ist Dendemann schon eher ein merkwürdiger Typ. Was er da so zwischen den Songs von sich gegeben hat, war schon etwas planlos. Vor allem sollte er mal über seinen Kleidungsstil nachdenken. Sein Bühnenoutfit hat schon sehr prollig ausgesehen.

Mike Skinner – Am Ende des letzten Festivaltages hat Mike Skinner im Foyer des Kongress am Park aufgelegt. Im ganzen Haus tanzten die Leute bis halb drei Uhr morgens zu seinen Beats. Sogar wir Volunteers am Infostand konnten uns irgendwann nicht mehr zurückhalten.

In Your Face – Hierbei handelt es sich nicht um eine Band, sondern um eine Ausstellung, hinter der ein sehr interessantes Konzept steckt. 20 Künstler haben auf einer 50 m langen und 2 m hohen Leinwand ein rießiges Kunstwerk geschaffen. Diese Leinwand wurde danach in kleinere, sinnvolle Gemälde zerteilt, die nun immer noch in ihrer richtigen Reihenfolge hängend durch ganz Deutschland touren. Wer will kann für sein Lieblingsbild bieten und es mit etwas Glück zum Schluss ersteigern.

Tja…nun ist leider schon wieder alles vorbei. Es hat total Spaß gemacht, dort zu arbeiten, auch wenn wir Volunteers kein Geld dafür bekommen haben. Sollte es auch nächstes Jahr ein Modular geben, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Natalia Kills feat. Will.i.am – Free

Die Frau spricht mir aus der Seele. Man will immer die tollsten, neuesten, angesagtesten Dinge. Und ehe man sich versieht ist das Geld schon wieder alle. Egal! Das Gefühl, das man hat, diese Freude, dieses Glücksgefühl, wenn man sich etwas schönes gönnt, ist es auf jeden Fall wert. Ich bin dann mal shoppen…

The Naked And Famous – Young Blood

Heute hat den ganzen Tag die Sonne gescheint. Und zufälligerweise (naja, eher aus Ermangelung eines anderen Songs, der zu diesem fantastischen Wetter passt) ist mir dieses Lied wieder eingefallen. Ein Sommerhit des letzten Jahres, würde ich fast sagen. Und für den heutigen Tag hat er perfekt gepasst. Ich hab ihn mir auf dem Nachhauseweg von der Arbeit angehört. Die Sonne hat mir aufs Gesicht gescheint. Und am liebsten hätte ich angefangen zu rennen, zu springen, mich im Kreis zu drehen. Immer wenn ich dieses Lied höre, habe ich das Gefühl unendlich frei zu sein. Als ob ich alles tun könnte wozu ich Lust habe. Und wenn ich so darüber nachdenke, ist es wohl genau das, worauf es unter anderem im Leben ankommt. Wir sind jung und uns steht die Welt offen. Diese Chance sollten wir nutzen. Später könnten wir es sonst bereuen…

Sportfreunde Stiller – Heimatlied

Seit ein paar Tagen bin ich wieder zurück aus Berlin und ich muss sagen: diese Stadt ist wirklich atemberaubend schön. Ich bin mir sicher, dass das nicht mein letzter Urlaub dort war. Aber: Zuhause ist es auch sehr schön. Ein Loblied auf die Heimat.

Konzert: Hello Gravity – The Atomic Cafe

Heute will ich mal kein Video posten, sondern euch von meinem gestrigen Konzertbesuch erzählen.

Die Indie-Band Hello Gravity spielte gestern Abend im Münchner Atomic Café. Und es war einfach nur genialst gut. Da hat sich die etwas längere und beschwerliche Anreise aus Schrobenhausen wirklich gelohnt. Seit ich die Konzertkarten gekauft habe, habe ich mich wie eine Verrückte darauf gefreut. Das Debütalbum der Band “Wunderkind” läuft bei mir rauf und runter – seit Wochen, Monaten. Und es wird einfach nicht langweilig.

Als Vorband traten Kejnu auf. Fünf Jungs aus der Schweiz; drei davon mit Vollbart. Die Musik war ganz nett, aber für meinen Geschmack war zu wenig Gesang dabei und die Songs klangen irgendwie immer ein bisschen traurig.

Kurz vor 21 Uhr war es dann endlich soweit. Hello Gravity kamen auf die Bühne und es ging auch sogleich mit dem ersten Song los. 2Step. Am Anfang noch etwas zurückhaltend, doch nach ein paar Liedern rockten sie den Club und Mike sprang ausgelassen auf der Bühne herum. Sie spielten auch einen neuen Song, der – wenn ich mich richtig erinnere – “Pictures Of The Past” hieß. Klang auf jeden Fall super und lässt auf ein vielversprechendes weiteres Album hoffen. Als Zugabe bekam das Publikum dann noch “Just Like Heaven” zu hören. Ein Song, der nicht von Hello Gravity, sondern von deren Lieblingsband The Cure ist.

Das Konzert hat mir auf jeden Fall wahnsinnig gut gefallen. Wir hatten Glück und bekamen Plätze ganz vorne an der Bühne. Das Publikum war auf jeden Fall sichtlich begeistert. Es wurde hin und her gewippt, getanzt, mitgesungen und natürlich viel gejubelt. Am Ende konnten wir sogar noch die zwei letzten, von den Bandmitgliedern selbst bedruckten Stofftaschen ergattern. Es hat auch die ganze Zeit über jemand gefilmt. Man darf also hoffen, dass es vielleicht bald einen kleinen Film über dieses Konzert gibt. Außerdem kann ich das Atomic Café nur jedem empfehlen, der genauso wie ich der Indie-Musik verfallen ist.

Zum Schluss bleibt mir also nur noch zu sagen: macht weiter so. Ich hoffe, dass es bei der Band auch in Zukunft so gut läuft. Und ich – sowie einige andere auch – würde mich rießig freuen, wenn sie auch mal in ihrer Heimatstadt Schrobenhausen spielen würden.

Phoenix – Lisztomania

Dieser Song ist laut der Band als Referenz an den gebürtigen ungarischen Romantik-Komponisten zu verstehen. „Franz Liszt war ein Rockstar seiner Tage. Andere Musiker hassten ihn, weil ihn die Frauen liebten. Seine Konzerte gerieten außer Kontrolle“, so Frontmann Thomas Mars. „In dem Song geht es ums Livespielen, die Schönheit eines verrückten Publikums und die Einsamkeit, die man als Einzelner in einer Menschenmenge verspüren kann.“